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Immer ruhig bleiben!

2010 May 14
Posted by arbeitskleidung

Hallo, ich fahre bald aus der Haut, oder in meinem Fall aus der Arbeitskleidung. Heute kam das Revanchefaul vom Finanzamt: Meine Umsatzsteuervorauszahlung wurde, aufgrund der guten Umsatzzahlen vom letzten Jahr, angehoben. Satte 4.000 Euro darf ich nun mehr an die Steuerbehörde im Voraus überweisen, schließlich müssen auch derartigen Helden der Arbeit, die sich mit der Thematik der Arbeitskleidung intensiv beschäftigen von ihrem Dienstherren alimentiert werden. Übrigens: Die Sache mit der Berufsbekleidung wird noch bizarrer: Ein Geistlicher, unabhängig ob katholisch oder evangelisch, darf Anzüge als Arbeitskleidung von der Steuer absetzen. Voraussetzungen: Sie sind schwarz. Da fällt selbst mir nichts mehr ein. Ich gebe den ganzen Schriftverkehr an einen Steuerberater, ich bin überzeugt, dass diese Leute jeden Cent wert sind. Ich habe weder Zeit noch Lust, weiter einen derartig seltsamen Schriftwechsel mit dem Finanzamt zu führen. Übrigens: Die Kosten für einen Steuerberater kann ich von meinem Verdienst abziehen. Hat man für derartigen noch Worte? Thomas

Mühselige Arbeit

2010 May 10
Posted by arbeitskleidung

Hallo, langsam vergeht mir der Spaß an dem Schriftverkehr wegen meiner Arbeitskleidung. Ich habe versucht mit dem Herren vom Finanzamt ein sachliches Gespräch zu führen. Unmöglich. Wenn ich anführe, dass Anzug und Krawatte zur Arbeitskleidung von einem Architekten gehört, erklärt er mir, dass es höchstrichterliche Entscheidungen zum Thema Arbeitskleidung gibt. Diese Kleidung muss typisch für meinen Beruf sein. Wieder versuchte ich zu erläutern, dass es in der Natur der Arbeit von einem Architekten liegt, dass seine Arbeitskleidung ordentlich sein muss. Ich kann den Kunden schlecht in Jeans, T-Shirt und Pantoffeln entgegentreten. Doch auch darauf wusste der Schlauberger vom Finanzamt eine Antwort: Typische Arbeitskleidung für Banker, Architekten, Versicherungsmakler gibt es nach der gültigen Rechtsauffassung nicht. Doch das Ganze Gesetzesgewirr um die Arbeitskleidung schlägt noch bessere Kapriolen: Der Arzt darf sich vom Finanzamt eine weiße Hose und den Kittel als Arbeitskleidung ersetzen lassen. Seine weißen oder ein weißes Polo-Shirt fallen nicht unter diesen Begriff. Auch hier gilt, dass der Mediziner die Sachen privat nutzen kann; und was ist mit einer weißen Hose? Die kann ein Arzt als Arbeitskleidung und im privaten Bereich tragen, oder? Schon ist die ganze schöne Regelung von der Arbeitskleidung ad absurdum geführt. Was haben wir mittlerweile für einen traurigen Staat, in dem sich Gerichte mit derartigen Dingen beschäftigen müssen? Thomas

Toller Tag!

2010 May 7
Posted by arbeitskleidung

Hallo, es geht in die nächste Runde. Nun zweifelt der Steuereintreiber daran, dass meine Outdoorjacke ausschließlich als Arbeitskleidung verwendet wird. Bitte schön, soll ich im Ostfriesennerz den halben Tag auf der Baustelle rumturnen? Als nächstes unterstellt mir der Herr hinter der anderen Seite des Schreibtisches, dass ich besagte Outdoorjacke in die Kirche anziehe (Bei dem Verein bin ich zwar schon mit 18 ausgetreten, aber dass muss ja einen Finanzbeamten nicht weiter stören….Moment mal: Kann man eigentlich auch aus der Zwangsgemeinschaft der Steuerzahler austreten?) . Zum Glück ist mir nach einem 12 Stunden Arbeitstag am Abend immer sehr langweilig, da trifft es sich gut, dass ich mit einem Finanzbeamten schriftlich über Arbeitskleidung philosophieren darf. Thomas

Blöder Papierkram!

2010 May 3
Posted by arbeitskleidung

Hallo, eben bin ich über meiner Steuererklärung gesessen, so wie die meisten hatte ich überhaupt keine Lust auf den Papierkram. Von Jahr zu Jahr wird das Ganze schlimmer. Ich arbeite als freiberuflicher Architekt und ging die Sache mit der Steuer eigentlich ganz locker an. Erst wollte ich einen Steuerberater konsultieren, aber dann dachte ich mir, eine Einkommenssteuererklärung werde ich noch selbst hinbekommen. Denkste! Seitdem ich die Steuererklärung abgegeben habe, stehe ich in einem dauernden Briefwechsel mit dem zuständigen Sachbearbeiter im Finanzamt. Ein gutes Beispiel für den Dauerzwist zwischen mir und diesen Blutsaugern der Steuerbehörde, ist die Arbeitsbekleidung. Der Bauhelm ging durch, aber dann wurde es heftig. So erklärte mir der Sachbearbeiter vom Finanzamt mit vielen Worten, dass Gummistiefel auch privat im Garten genutzt werden können und deshalb keine Arbeitskleidung ist. Hallo, liebes Finanzamt ich habe gar keinen Garten! Egal, derartige Dinge interessieren einen Beamten so wie so nicht. Thomas